Leuchtwerbung aus dem 3D-Druck – neue Möglichkeiten für individuelle Lichtwerbung
3D-Druck eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der Leuchtwerbung. Individuelle Leuchtlogos, komplexe Formen und Kleinserien lassen sich präzise realisieren. Wir zeigen, wie moderne 3D-Fertigung, LED-Technik und klassische Werbetechnik zusammenspielen.
Leuchtbuchstaben, Logos und Lichtwerbung gehören seit Jahrzehnten zur Werbetechnik. Klassischerweise kommen dabei Materialien wie Aluminium, Acrylglas und verschiedene Kunststoffprofile zum Einsatz.
Doch mittlerweile eröffnet eine weitere Technologie völlig neue Möglichkeiten:
der 3D-Druck.
Was vor einigen Jahren hauptsächlich für Prototypen und kleine Kunststoffteile eingesetzt wurde, wird zunehmend auch für professionelle Anwendungen interessant. Gerade in der Leuchtwerbung können damit individuelle Formen realisiert werden, die mit klassischen Produktionsmethoden nur mit grossem Aufwand herzustellen wären.
Was bedeutet 3D-Druck bei einer Leuchtreklame?
Beim klassischen Leuchtbuchstaben werden verschiedene Bauteile zugeschnitten, gebogen, verklebt oder verschweisst und anschliessend zusammengebaut.
Beim 3D-Druck entsteht der Korpus dagegen Schicht für Schicht direkt aus einem digitalen 3D-Modell.
Bereits bei der Konstruktion können zahlreiche Funktionen berücksichtigt werden:
- Aufnahmen für LED-Module
- Kabelführungen
- Befestigungspunkte
- Abstandhalter
- Aussparungen
- Wandstärken
- Montagehilfen
- spezielle Konturen und Formen
Aus einer digitalen Konstruktion entsteht damit ein Bauteil, das bereits sehr genau auf seine spätere Aufgabe abgestimmt werden kann.
Der grosse Vorteil: Gestaltungsfreiheit
Genau hier wird der 3D-Druck für uns als Werbetechniker besonders interessant.
Mit klassischen Verfahren sind nahezu alle Formen machbar – irgendwann steigen jedoch Aufwand und Kosten erheblich.
Komplexe Rundungen, kleine Radien, unterschiedliche Tiefen oder aussergewöhnliche Geometrien können mit 3D-Druck teilweise wesentlich einfacher umgesetzt werden.
Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für individuelle:
Leuchtlogos, Leuchtbuchstaben, Signaletikelemente, Innenraumlogos, Messebeschriftungen oder spezielle Lichtobjekte.
Nicht das vorhandene Profil bestimmt die Form – sondern die Gestaltung.
3D-Druck kombiniert mit Acrylglas und LED
Besonders spannend ist für uns nicht der reine 3D-Druck, sondern die Kombination verschiedener Technologien.
Ein Korpus kann beispielsweise im 3D-Druck hergestellt werden. Die Front besteht aus hochwertigem Acrylglas und im Inneren kommen professionelle LED-Komponenten zum Einsatz.
Auch Folientechnik, Digitaldruck oder UV-Direktdruck können Teil des fertigen Produkts sein.
So verbinden wir unterschiedliche Produktionsverfahren miteinander:
3D-Druck + Acrylglas + LED + Folientechnik + Digitaldruck.
Genau daraus können völlig neue Lösungen entstehen.
Ideal für individuelle Logos und Kleinserien
Nicht jede Leuchtreklame muss mehrere Meter gross sein.
Gerade für Empfangsbereiche, Showrooms, Verkaufsräume, Restaurants, Hotels, Messestände oder moderne Büros werden häufig kleinere, hochwertige Leuchtlogos gesucht.
Hier kann der 3D-Druck seine Vorteile besonders gut ausspielen.
Auch Kleinserien sind interessant. Wird beispielsweise dasselbe Leuchtlogo für mehrere Geschäftsstellen benötigt, kann das einmal entwickelte digitale Modell reproduzierbar hergestellt werden.
Prototypen werden deutlich einfacher
Ein weiterer grosser Vorteil ist die Entwicklung neuer Produkte.
Bevor ein komplettes Leuchtlogo produziert wird, kann ein einzelner Buchstabe oder ein Ausschnitt als Prototyp gedruckt werden.
Damit können wir beispielsweise prüfen:
Passt die Konstruktion?
Wie verteilt sich das Licht?
Sind einzelne LEDs sichtbar?
Ist die Bautiefe ausreichend?
Wie funktioniert die Befestigung?
Wie wirkt das Produkt aus verschiedenen Betrachtungsabständen?
Erst wenn die Konstruktion überzeugt, wird das endgültige Produkt hergestellt.
Gerade bei Sonderanfertigungen kann das Entwicklungszeit und Material sparen.
Kann eine komplette Leuchtreklame aus dem 3D-Drucker kommen?
Grundsätzlich können grosse Teile eines Leuchtkörpers gedruckt werden. Trotzdem betrachten wir den 3D-Druck nicht als Ersatz für sämtliche klassischen Produktionsverfahren.
Bei grossformatigen Leuchtbuchstaben oder Fassadenanlagen können Aluminium, Acrylglas und klassische Profilkonstruktionen weiterhin die wirtschaftlichere und technisch sinnvollere Lösung sein.
Der 3D-Druck spielt seine Stärken vor allem dort aus, wo Individualität, komplexe Formen, kleinere Stückzahlen oder besondere konstruktive Lösungen gefragt sind.
Das richtige Produktionsverfahren richtet sich nach dem Projekt – nicht nach der Maschine.
Was ist bei Leuchtwerbung aus dem 3D-Druck zu beachten?
Ein schöner 3D-Druck alleine macht noch keine professionelle Leuchtreklame.
Materialwahl, Temperaturbeständigkeit, UV-Belastung, mechanische Stabilität und die Wärmeentwicklung der elektrischen Komponenten müssen berücksichtigt werden.
Besonders bei Anwendungen im Aussenbereich steigen die Anforderungen deutlich.
Auch die elektrischen Komponenten und die gesamte Konstruktion müssen für den vorgesehenen Einsatz geeignet sein.
Deshalb betrachten wir 3D-Druck als neues Werkzeug innerhalb der professionellen Werbetechnik – nicht als Abkürzung bei technischen Anforderungen.
Nachhaltiger durch bedarfsgerechte Produktion?
Auch hinsichtlich des Materialeinsatzes bietet die additive Fertigung interessante Möglichkeiten.
Beim Fräsen entsteht Materialabtrag. Beim 3D-Druck wird das Bauteil dagegen schichtweise aufgebaut und Material gezielt dort eingesetzt, wo es konstruktiv benötigt wird.
Durch intelligente Konstruktionen können zudem Hohlräume und optimierte Wandstärken eingesetzt werden.
Ob ein 3D-gedrucktes Produkt tatsächlich nachhaltiger ist, hängt allerdings von Material, Energieverbrauch, Lebensdauer und Produktionsverfahren ab. Eine pauschale Aussage wäre deshalb nicht seriös.
Wird 3D-Druck die klassische Leuchtwerbung ersetzen?
Das glauben wir nicht.
Und genau das macht die Technologie für uns interessant.
Wir möchten Acrylglas, Aluminium, Folien oder klassische Leuchtwerbung nicht durch Kunststoff aus dem Drucker ersetzen.
Wir möchten die Möglichkeiten erweitern.
Wenn ein Aluminiumkorpus die beste Lösung ist, verwenden wir Aluminium. Wenn Acrylglas benötigt wird, verwenden wir Acrylglas.
Und wenn eine Form mit 3D-Druck intelligenter, wirtschaftlicher oder überhaupt erst sinnvoll hergestellt werden kann, nutzen wir 3D-Druck.
Unser Fazit
3D-Druck eröffnet der Werbetechnik neue Möglichkeiten – besonders bei individuellen Leuchtlogos, komplexen Formen, Prototypen und Kleinserien.
Für uns liegt die Zukunft deshalb nicht in einem einzelnen Produktionsverfahren, sondern in deren Kombination.
Traditionelles Handwerk trifft digitale Fertigung.
Aus 3D-Druck, Acrylglas, LED-Technik, Digitaldruck und Folientechnik können Lösungen entstehen, die vor wenigen Jahren noch wesentlich aufwendiger zu produzieren gewesen wären.
Und genau das macht diese Technologie für uns so spannend:
Wir drucken nicht einfach dreidimensionale Bauteile – wir entwickeln neue Möglichkeiten für Lichtwerbung.
Leuchtwerbung von Montanus Werbetechnik
Vom klassischen Leuchtkasten über Einzelbuchstaben bis zum individuell entwickelten Leuchtlogo realisieren wir Lichtwerbung passend zu Gebäude, Marke und Anwendung.
Mit dem 3D-Druck erweitern wir unsere Produktionsmöglichkeiten um ein weiteres Verfahren und verbinden moderne Technologie mit unserer Erfahrung in der Werbetechnik.
Montanus Werbetechnik – damit aus einer Idee ein leuchtender Auftritt wird.
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